CBD Samen kaufen anbauen


CBD Samen kaufen und anbauen. Kurzinfo . Achte darauf das Sie unter 1% THC haben. Kaufe CBD-Samen nur an vertrauenswürdigen Quellen. Achtung! Alles über 1% THC verstösst gegen das Bet.Mittel Gesetz und kann mit Gefängnis und Bussen bestraft werden. Ich wünsche euch viel Spass im Anbau und Ernte der CBD Pflanzen.


Fotos der Schweizer Bio Pflanze Schöne vom Albis


Bild der Schweizer Ursorte "Schöne vom ALbis" bio qualität
CBD Pflanze Schweiz
Foto von Schweizer CBD-Hanfpflanze, zeigt die Weibliche Pflanze und die Männliche Pflanze
Bio CBD-Hanfpflanze Weiblich Männlich
Bild der BIO Hanf-CBD-Pflanze kurz vor Blütenende
CBD-Hanfpflanze kurz vor Blütenende


Beipackzettel und Pflanztipps zur Faserhanfsorte «Schöne vom Albis»

 

Anbau

Der Anbau der Hanfsorte «Schöne vom Albis» ist in der Schweiz erlaubt. Das Saatgut stammt aus der

Nachzucht einer alten europäischen Faserhanfsorte und wurde jahrelang am Albis weitervermehrt.

 

Geschlecht

Dieses Saatgut bringt 50% rein weibliche Pflanzenund 50% rein männliche Pflanzenhervor. Selten

treten «zwittrige» Pflanzen auf.

 

Anzahl Samen pro Tüte und Keimfähigkeit

Jede Tüte enthält so viele Samen, dass bei Direktsaat in die Erde rund 200 Pflanzen wachsen; es können

auch 400 Samen sein mit 50% Keimfähigkeit.

Das Saatgut sät man im Verkaufsjahr (siehe Chargenbezeichnung) aus oder spätestens ein Jahr danach.

 

Wann säen?

Hanf wird zwischen Mitte April und Mitte Juni ausgesät. Jungpflanzen sind ziemlich frosttolerant.

 

Wie säen?

    Direktsaat ins Gartenbeet oder in den Blumentopf ist problemlos möglich. Dazu genügend Samen

ausbringen und mit 2 – 3 cm Erde bedecken. Bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt ausdünnen.

    Oder Saatgut in Ansaaterde (mit 1 cm Erde bedeckt) spriessen lassen. Spätestens nach 8 Tagen

(Pflänzchen sind 8 – 10 cm gross) pikieren; dabei können Pflänzchen so tief in neue Erde gepflanzt

werden, dass nur noch die runden Keimblätter rausschauen. Nur Pflänzchen pikieren, die schöne Keim-

blätter und schönes erstes gezacktes Blattpaar hervorbringen.

Werden pikierte Pflänzchen oder Jungpflanzen aus Anzuchtopf ins Freiland versetzt, empfiehlt sich ein

Schneckenkragen («Schneckenstopp»).

 

Wieviel säen?

    Freilandsaat: 30 Samen pro m2 ausbringen. Davon werden garantiert 15 Pflänzchen wachsen. Selbst

bei Schneckenfrass verbleiben immer noch 7-8 Pflanzen pro m2. Davon sind durchschnittlich 3-4 männ-

liche und 3-4 weibliche Pflanzen.

    Sät man die ganze Packung auf 4-5 m2 aus, erreichen die Pflanzen schnell einen Bedeckungsgrad, der

Unkraut unterdrückt. Die Pflanzung sieht schlussendlich wie ein hohes Getreidefeld aus.

    Steht nur eine Pflanze pro m2, wächst sie wie ein Tannenbäumchen, braucht aber einen Stützpfosten.

 

Pflanzen im Blumentopf

Am besten setzt man 2–3 Pflanzen in einen Topf; je grösser der Topf, desto grösser wachsen die Pflanzen.

Bei Bedarf kann ausgedünnt werden. Überzählige Pflanze abschneiden und nicht aus der Erde rausziehen,

sonst wird die Wurzel der im Topf verbleibenden Pflanze verletzt.

 

Pflanzenhöhe und Düngung

Auf nährstoffreichem Boden werden Pflanzen bis zu 3.5 m hoch.

Nur während der Hauptwachstumsphase düngen, sonst wird der Beginn der Blüte um Wochen verzögert.

 

THC-Gehalt

Der THC-Gehalt dieser Sorte liegt unter 1%und ist somit in der Schweiz von keinen gesetzlichen Rege-

lungen betroffen.

 

Wieso Hanf anpflanzen?

Hanf ist eine schöne Zierpflanze, die im Spätsommer einen starken Duft verbreitet.

Blätter und Blüten ergeben einen leicht bitteren Tee, die Samen ein hochwertiges Lebensmittel.

 

 

 

Weitere Tipps für Interessierte

 

 

 

Hanfkeimlinge und sehr junge Pflanzen sind ziemlich frosttolerant, Jungpflanzen mit beginnendem Stän- geldickenwachstum etwas weniger. Bei Direktsaat ins Beet sind gute Wachstumsbedingungen erwünscht (wie für Mais), damit der Hanf gut aufläuft und schnell einen Bedeckungsgrad erreicht, der Unkraut unterdrückt.

 

 

 

Um den Aufwuchscharakter von Hanf kennenzulernen empfehle ich

 

    «ein Beet mit dichter Saat» und

 

    «ein Beet mit Solitärpflanzen (1-2 pro m2) oder Kübelpflanzen».

 

 

 

Dichte Saat:

 

Reihenabstand 25 cm, Abstand in der Reihe ca. 5 – 10 cm.

 

Mit diesem Reihenabstand muss anfänglich 1-2x gejätet werden.

 

Aussaat: Empfohlen im Mai, möglich von Mitte April bis Mitte Juni

 

 

 

Einzelpflanzen

 

Frühestens Mitte März lasse ich Saatgut mit 1 cm Erde bedeckt keimen, pikiere nach 7-8 Tagen jeweils

 

2-3 Keimlinge bis unter die Keimblätter in 450 cl-Töpfchen; nach weiteren 20 Tagen haben die Pflanzen

 

ein Grösse erreicht, die ein Auspflanzen in der Garten erlaubt Meistens sind dann 3-4 gezackte Blattpaare

 

gewachsen, und das einsetzende Dickenwachstum des Stängels oberhalb der runden Keimblätter ist gut

 

erkenntlich.

 

Achtung: Schnecken lieben Hanfpflanzen, deshalb jeden Setzling in Schneckenstopp setzen.

 

Anzucht in Glashaus oder Tunnel: Da neigen Jungpflanzen zum Stängeln, Wind vermindert das.

 

Für Hobby-Pflanzer: Anzucht in Töpfen erfolgt am besten draussen an Hauswand sonnenexponiert, aber

 

regengeschützt, also unter Vordach. Die Anzucht dauert eventuell etwas länger, aber es besteht keine

 

Gefahr, dass die Pflanzen stängeln.

 

 

 

 

 

Erde für Töpfe

 

Erde für Anzucht: Eigentlich kann jede Balkon-Geranienerde verwendet werden.

 

Pflanzen in grossen Töpfen: Die Qualität von Erden ohne Torf verbessert sich zwar laufend, aber gemäss

 

meinen Tests in den letzten Jahren wuchsen meine Hanfpflanzen in Erde mit Torf immer etwas besser als

 

in Erde ohne Torf. Dieser Unterschied macht sich mit aber erst mit zunehmender Grösse der Pflanzen be-

 

merkbar. Dies ist kein Plädoyer für Erde mit Torf, sondern zeigt einfach meine ernüchternde Erfahrung. Da

 

herrscht noch Handlungsbedarf für die Substrat-Produzenten.

 

 

 

Stütze für Einzelpflanzen

 

Haben Solitärpflanzen im Freiland eine Höhe von 150-200 cm erreicht, brauchen sie in der Regel einen

 

Stützpfosten. Es besteht sonst die Gefahr, dass sie sich bei nassem, windigem Wetter niederlegen. Dies

 

geschieht oft bei Gewittern im Spätsommer, wenn die ausgebildeten weiblichen Blütenäste durch Nässe

 

schwerer werden, für Wind Angriffsfläche bilden...

 

 

 

Blütezeitpunkt und Samenreife

 

Männliche Pflanzen blühen im Juli, weibliche Pflanzen ab August.

 

Beginnender Vogelfrass zeigt Samenreife an. Die Hanfsamen reifen nicht gleichmässig ab: Ein Teil ist noch

 

grün, der andere Teil schon braun. Optimaler Erntezeitpunkt von Samen ist meistens in der 3. September-

 

woche.

 

 

 

Saatgut für Folgejahr

 

Die geernteten Samen bilden das Saatgut fürs nächste Jahr. Hanf ist selbstverträglich, aber ein Starkzehrer.

 

 

 

Blätter und Blüten als Tee

 

Im September gerntete Blätter und Blüten der Sorte «Schöne vom Albis» ergeben einen leicht bitteren,

 

hanfigen Tee: 1,5 Gramm Blätter und Blüten in 1 Liter Wasser 5 Minuten ziehen lassen. Dieser Tee entwi-

 

ckelt keine berauschende Wirkung.

 

Wer einen Tee mit diesem Hanf in Verkehr bringt, ist selbst verantwortlich für chargenbezogene Laborana-

 

lysen zur Einhaltung der Lebensmittelverordung für Hanftee.

 

Also viel Spass beim Anbau und kauf von CBD-Samen.